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Natur im Spreewald

Flora und Fauna – Natur im Spreewald & Heideseen
Tierbeobachtung und Natur in ihrer eher ursprünglichen Form – fern der Geräusche von Großstadt und der Autobahn – sind einer der Vorteile unserer Region. Der Spreewald bietet dem Ornithologen, Fotourlauber oder Outdoorfreund gute Voraussetzungen, zum Beispiel einen Fotourlaub mit seltenen Motiven zu erleben.
Für alle Ornithologen und Naturfreunde bietet der Unterspreewald sowie die Umgebung am Köthener See einen Artenreichtum, der in Deutschland selten zu finden ist.
Wer gern früh aufsteht und ein gutes Fernglas mit sich führt kann beim „Birdspotting“ u. a. folgende Vogelarten bei uns entdecken und beobachten: Reiherenten, Schnatterenten, Silberreiher, Kranich, Fischadler, Seeadler, Schellente, Gänsesäger, Wildgans, Storch, Milan, Wespenbussard, Nachtigall, Grün- wie Schwarzspecht, Eisvogel und viele mehr. Direkt am Köthener See brüten seit einiger Zeit Seeadler.

Der See mit den Wasserstraßen gen Unterspreewald ist ein, für heimische Verhältnisse, sehr ursprünglicher naturnaher Biotop mit Feuchtwiesen, Fließen, Gräben, Erlenbrüchen und ausgedehnten Gelegezonen. In den Schilfverlandungszonen, im Dickicht und den kleine Auwäldern haben zahlreiche Tiere ihr sicheres Zuhause gefunden. Im Winter machen Silberreiher bei uns Rast. Im Frühling fliegen die Kraniche mit lautem Trompeten ein und im Sommer erfüllt das Konzert der Stare, Grasmücken sowie der Gesang der Nachtigall die Luft. Seit kurzer Zeit sind hier auch Schwanzmeise und Wiedehopf wieder ansässig. Selbst der so seltene Pirol wird immer öfter gesichtet.

Wenn der Bootsfahrer mit dem Kanu oder Paddelboot aufmerksam und leise unterwegs ist, hat er sehr gute Chancen, vor allem in schattigen und ruhigen Fließen, den kleinen leuchtend- türkisfarbenen Plüschball zu entdecken, der Eisvogel genannt wird. Diese wunderschönen Tiere aus der Familie der „Kingfisher“ sind ein Garant für sauberes Wasser und eine intakte Umwelt und nebenbei für ein tolles Fotomotiv.
In Neu Lübbenau und Schlepzig gibt es seit Jahr und Tag eine stabile Anzahl an Brutplätzen für unsere beliebten Klapperstörche. Die Rotstelzen trohnen in aller Seelenruhe über den Dächern der Gemeinden und schauen sich mit Befremden das Gewusel der Menschenwesen an. All dies läßt das Herz eines jeden Ornithologen mit Sicherheit höher schlagen.

Seit geraumer Zeit sind Biber wieder fröhlich am Werk und vor allem in den Dämmerstunden bei der Tagesarbeit zu erleben. In den Fließen im Unterspreewald bei Schlepzig, der Wasserburger Spree, dem Randkanal oder auch am Einfluss des Dahme-Umflut Kanals wird der kundige Beobachter sehr deutliche Spuren der fleißigen großen Nager vor die Kamera bekommen.
Mit lautem Platschen und Schlagen des Schwanzes auf das Wasser wird dem Besucher dabei deutlich zu verstehen gegeben, dass er unerwünscht ist und bitte Abstand zu halten hat. Die Population scheint zu wachsen und es bleibt abzuwarten, ob sich die Zunahme von Baumfällungen und Anstauungen durch die Tiere in Zukunft eher negativ auswirkt. Aktuell scheint es den possierlichen braunen Kollegen bei uns sehr gut zu gehen.
Durch die zahlreichen unzugänglichen Rückzugsgebiete im Auwald, auf Feuchtwiesen oder den Kaupen (Inseln im Flußsystem der Spree) ist die Region vom Dahme Seen Gebiet bis an den Oberlauf der Spree recht wildreich. Neben Rotwild und Schwarzwild sind Marderhund, Waschbär, Fuchs, Nutria und Fischotter mit etwas Glück zu beobachten.
Natürlich ist die klassische Variante mit Hut und Wanderstock immer noch die beste Möglichkeit, um in der Stille Tiere zu sehen, die Zeit zu haben neue Pflanzen zu entdecken oder sich schlicht vom Alltag abzukoppeln. Entschleunigung pur und im JETZT sein ist angesagt.
Überwinden von Trennung und ein neues Annähern an die uns oft so fremd gewordene Natur ist einerseits sehr wichtig und für den, der mit Herz dabei ist, bei uns auch leicht möglich.

 

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