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Die Sage von Liuba

Einst soll sich eine junge Wendenprinzessin im Hain an die Göttin gewandt haben. Der Liebste der Prinzessin war in den Kampf gezogen. Als ihr in der Nacht des Abschieds im Traum eine weiße Frauengestalt mit wallendem Haar, die Wehklage, erschien, deutete sie dies als ein Vorzeichen des baldigen Todes ihres Geliebten. Sie flehte daher die Göttin Liuba, die Beschützerin aller Liebenden und Göttin des Frühlings an, sie bald wieder mit ihrem Verlobten zu vereinen und opferte ihr ein kostbares Diadem sowie eine Halskette, die ihr der junge Fürst geschenkt hatte.

Gedenkstein der Liuba

Gedenkstein der Liuba

Auf dem Weg nach Hause versank die Prinzessin samt ihrer goldenen Kutsche und ihrem Gefolge im grundlosen Morast, den es damals vielerorts im Spreewald gab. Auf dem weit entfernten Schlachtfeld wurde ihr Liebster zur selben Stunde von einem vergifteten Pfeil ins Herz getroffen – die Göttin hatte beide wieder vereint. So die wendische Sage von Liuba.

Im verwunschenen Stadthain von Lübben steht an der Stelle, wo vor Jahrhunderten eine Eiche (Lubans Eiche) als Opfer- und Kultbaum zu Ehren der Göttin seinen Platz hatte, ein Gedenkstein. Im germanischen wird die Göttin  Freya und im keltischen Ostara genannt. Ihr Kult ist der Ursprung des Osterfestes.

Der wendischen Frühlings- und Liebesgöttin zu Ehren und vor allem, weil diese alte, mystische und authentische Sage zum Spreewald gehört, haben wir unser Ferienhaus „Liubas Insel“ genannt.

 

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